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Geschichte
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In schöner Lage, am Fuße des Hohen Meißners ( 750 m ),
13 km von Eschwege entfernt, gründete Graf Rugger III von Bilstein im Jahre
1144/45 ein Kloster. Es wurde dem neu entstandenen Prämonstratenser-Orden
übertragen. |
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Dieser errichtete ein Doppelkloster für Chorherren (
Priester ) und Chorfrauen, das etwa 100 Jahre bestand. Dann zogen die
Priester aus und überließen das Kloster den Chorfrauen, die vorwiegend
aus dem hessischen Adel kamen. Die räumliche Trennung kann man noch
heute in der romanischen Basilika erkennen: für die Priester gab es den
Chorraum, für die Chorfrauen eine Nonnenempore. |

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Nach einer Blütezeit, die um 1350 ihren Höhepunkt
erreichte, setzte ein allmählicher Verfall ein.
Das Kloster war gezwungen, Land zu verkaufen. Auch die strenge Klosterzucht
erlahmte. Mit der Reformation wurde das Kloster 1527 aufgelöst und in ein
hessisches Staatsgut umgewandelt. |
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Alle Klostergebäude mit Ausnahme der Klosterkirche wurden der Landwirtschaft
zugeführt und verloren ihren Charakter. Im Jahre 1930 wurde das Gut
aufgelöst und das Land an die Bauern verkauft. Nun verfielen fast alle
Gebäude. |