Pilgern - Erfahrungsberichte

Dankesworte zum Schluß

von Petra Hesse (09.09.2007)

Ich hoffe, ich spreche in euer aller Namen,
wenn ich jetzt noch will ein Dankeschön sagen.
Der wichtigste Mann, wie ihr alle wisst,
bei unserer Truppe der Manfred ist.
Er ist der Chef für geistliche Fragen
und hat auch sonst öfter was zu sagen.
Er ist der Leithammel, wir trotten ihm nach,
wie Schafe, die einen Hirten hab’n.
Er strahlt voll Ruhe und Freundlichkeit,
hat immer ein gutes Wort zu jeder Zeit.
Er hat auch die Wallfahrt initiiert,
dafür wird ihm nachher von Regina ein Lied kreiert.
Als Geistlichkeit kommt Bruder Rolf gleich hinterher.
Auch ihn mögen, glaube ich, alle hier sehr.
Er hält Gottesdienste und andere Sachen,
am besten gefällt mir sein herrliches Lachen.
Die weltliche Führung der Heinz hat inne,
das ist ganz in unserem Sinne.
Er kennt den Weg, hat ihn mit beschildert
und wäre auch gerne mit gepilgert.
Der Heinz wollte laufen, doch nicht sein Bein,
drum ließ er uns erst mal allein.
Seit gestern abend ist er wieder da,
das finden alle wunderbar.
Die zweite weltliche Führung hat eine Frau,
Ele, das ist gut so, das passt uns genau.
Wir danken dir für all dein Tun,
wenn alles vorbei ist, kannst du auch wieder ruh’n.
Ich glaube es fällt dir leicht uns zu ertragen,
wir stellen ja auch keine Kindergartenfragen.
Ja solche Pilger, die wünscht man sich,
die lassen ihre Chefs niemals im Stich.
Im Stich lässt uns auch nicht der Peter,
wo jemand fehlt, könnt ihr glauben, da steht er.
Sein Glöckchen bimmelt er voller Freude
und er ist glücklich, wenn sie auf ihn schauen, die Leute.
Wilfried, vorher Hans Werner, ist der wichtigste Mann,
sonst kämen wir vielleicht nie in Marburg an.
Wir würden laufen und laufen und rennen
und jede 2. Nacht im Walde pennen.
Die Pastorinnen laufen mit von Ort zu Ort
und verkünden uns gerne Gottes Wort.
Die Claudia musste schon nach Haus,
für sie ist das Pilgern leider schon aus.
Bei Stefanie kam eine Erkältung da quer,
jetzt stimmt es auch mit der Quote nicht mehr.
Regina, wenn wir dich nicht hätten,
könnten wir nicht so singen, da könnte ich wetten.
Drum bitte ich dich, für die genannten Personen,
ein Lied anzustimmen, wir wollen sie loben:
"Danke dem Leitungsteam! Danke der Crew!
Morgens, mittags, abends wart ihr für uns da,
hin und wieder in der Nacht sogar,
das alles war ganz wunderbar!
Dank! Dank! Dank!"
Das Musikteam möchte ich auch gleich noch nennen,
ich zähle sie nicht auf, ihr solltet sie kennen.
Ob Orgelspiel, Flöte, Gitarre, Gesang,
schön macht ihr das, von Anfang an.
Auch die 3 Fahrer sind unersätzlich
und auch nicht immer ganz gesetzlich.
Sie kochen Kaffee, der ist schwarz wie die Nacht
und wird auf dem Schwarzmarkt unter die Pilger gebracht.
Meister wurden gleich am 1. Tag bestimmt,
mancher hat wahrscheinlich gedacht, er spinnt.
Auf Wallfahrt Meister, was soll denn das
und manchmal macht den Meistern, das Meister sein keinen Spaß.
Die Ingrid hat sich gerissen nach dem Besen,
sie ist ja auch noch nie dabei gewesen.
Ihr zur Seite der Manfred steht,
der jeden Morgen die Bude fegt.
Seine Frau stellte sich als Schreibmeisterin ein,
sie wollte schließlich auch eine Meisterin sein.
Helga, unsere Vergesslichkeitsministerin,
hat jeden Morgen nur eines im Sinn:
"Hat jeder seinen Rucksack, seine Schuhe, den Stock?"
Würde keiner was vergessen, bekäme Helga ein Schock.
Den Pfarrer aus Neustadt möchte ich noch eigens erwähnen,
Er hat sehr viel Interessantes zu erzählen.
Sitzt zwischen 2 Pfarrerinnen und fragt kurz und knapp,
Wann es denn jetzt bei ihm mal mit der Pfarrerin klappt.
Er hat Humor, das hat bewiesen,
gäbe es mehr solche Pfarrer, wir würden die Messe noch mehr
genießen.
Auch Elke und Martina sei herzlich gedankt,
jedem geholfen, der schwach oder krank.
Ob Ferse, Knie oder sonst was tut weh,
wenn alles nicht hilft, muss er eben ab, der Zeh!
Dann gibt es die fleißige Helfer der Küche,
ohne sie ginge alles in die Brüche.
Die Pappteller ganz flugs mit allem belegt,
was so ein Pilgerherz bewegt.
Auch das Kreuz war immer schön geschmückt,
das hat uns alle sehr beglückt.
Danke euch allen, auch der roten Laterne,
das sage ich hier wirklich gerne.
Ein Euro- Joberinnen hat der Willi angestellt,
es ist alles so, wie in der richtigen Welt.
Andreas, Christoph, Leslie und Stefan,
die packten mindestens 2 mal am Tag kräftig an.
Ob Koffer, Tasche, Matratze, Sack,
sie packen alles kurz und knapp.
Ihr seid beim Pilgertag etwas schlecht weggekommen,
ich hoffe, ihr habt es mir nicht übel genommen.
Cila und Karl waren Stundenmeister,
auch dieser Job hat uns ganz begeistert.
Jeden Morgen eine neue Art wecken,
ständig taten sie neue Talente entdecken.
Manfred und Karin haben mit Bedacht,
an wichtige Stellen eine Kerze gebracht.
Danke auch euch, für jedes gute Wort,
an die Gastgeber an manchem Ort.
Zwei Messdiener möchte ich noch benennen,
als sehr diszipliniert müsstet ihr sie kennen.
Stehen ganz fromm an dem Altar.
Klingeln zur Wandlung, wunderbar!
Jedem Pilger sei Danke gesagt,
dafür, dass er Tag für Tag,
die Taschen gepackt, die Matratze geblasen,
täglich ertragen hat seine Blasen,
getrotzt Regen, Hagel, Sturm und Wind,
wie gut, dass wir alle Gottes Kinder sind.
Bleibt wie ihr seid, recht munter und flott.
Es segne euch alle der gute und liebende Gott.
Petra