Pilgern - Erfahrungsberichte

Mellrichstadt - Bad Königshofen

von Roderich Becher (01.10.2008)

Die Anreise ist für die 11 Teilnehmer unterschiedlich, jedoch immer recht lang. Gegen 11.00 Uhr starten wir - im Regen. Vorangegangen war eine herzliche Begrüßung untereinander, denn wir kannten uns alle von gemeinsamen Pilgerwegen zu Fuß. In der katholischen Kirche St. Kilian halten wir unter Leitung von Manfred die 1. Andacht. Anschließend dürfen wir im nahen Kolpinghaus etwas essen und trinken, was wir mitgebracht haben. Eine freundliche Schwester nimmt sich die Zeit, uns zum hohen Berg zu begleiten. Dort erklärt sie uns das Gnadenbild, zu dem die Wallfahrt führt und auch alle anderen Figuren und Abbildungen. Erstaunt erfahren wir auch, dass auch im katholischen Kernland ein Pfarrer viele Gemeinden betreuen muss.
Es regnet beständig, als wir aufbrechen. Außerdem haben wir starken Gegenwind. Die Berge und selbst kleine Steigungen verlangen größte Anstrengungen von uns.
In Bad Königshofen erwartet uns bei der evangelischen Kirche ein schönes Gemeindehaus. Ein herzlicher Empfang durch die junge Pfarrerin, die ihr drittes Kind erwartet, eine Andacht und ein gutes Essen im Gasthaus "Schlund" beschließen den Tag.
Guter Gott, wir danken Dir!