Pilgern - Erfahrungsberichte

21.07.2012 Beginn in Wethen

von Nikola Pföhler

Pilgererfahrung

Eintreffen in Wethen - von diversen Heimatorten
Ein typisch deutsches Juliwetter - kühl und feucht - begleitete den ersten Tag unseres diesjährigen ökumenischen Pilgerwegs. Dieser sollte uns über acht Tagesetappen von Wethen zum Hülfensberg führen.
Bei mir ging es so los: Früh am Morgen in Eberbach am Neckar in die Bahn steigen, um gegen Mittag in Bad Hersfeld Ingrid und Bodo zu treffen. Von hier aus mit dem Auto über Land nach Wethen ins Laurentiuskonvent - unserer Bleibe für die erste Nacht.
Dort angekommen, gab es natürlich ein großes Hallo unter den Teilnehmern. Sehr schön war aber auch, dass wir alle, die dieses Jahr nicht teilnehmen konnten, in unsere Grüße einschließen durften.
Dann sortierten wir uns in kleinere Gruppen, um einen intensiveren Austausch mit den Pilgerschwestern und -brüdern zu ermöglichen. Auch der praktische Teil kam nicht zu kurz: Die Verteilung der diversen Dienste direkt im Anschluss. Daraufhin stärkten wir uns bei einem leckeren Essen. Wer etwas mitgebracht hatte, teilte, was er hatte - und zum Schluss waren alle satt und zufrieden.
Es folgte eine ausführliche, interessante Vorstellung des Laurentiuskonvent e. V., dessen Mitglieder uns Erklärungen gaben und gerne auf unsere Nachfragen eingingen. Anschließend hatten wir eine Führung durch die Häuser und das herrliche Gelände.
Zum Abendgottesdienst gingen wir in die Kirche von Wethen. Hierbei bleibt mir das schöne und passende Lied "Abend ward, bald kommt die Nacht" besonders im Gedächtnis. Der geistige Beginn unseres Pilgerwegs entließ uns in die Stille der Nacht.
Nikola Pföhler, Eberbach