Pilgern - Erfahrungsberichte

28.06.2018 Von Helsa nach Hausen

von Tanja

Donnerstag, 28.6. 2018: Helsa - Hausen

Heute ist Gudrun zu uns gestoßen. Der Tag fängt unspektakulär an. Wir laufen über sehr schöne Felder und Hügel, die Aussicht ist ein Traum. Die Puncta halten wir am "Honighof" mit Peter. Er spricht über Mangelerscheinungen und Bedürfnisse, insbesondere über die inneren Bedürfnisse und darüber, wie jeder sie langfristig befriedigen kann - jedenfalls habe ich es so für mich verstanden.

Vor unserem Mittagsgebet setzt sich ein prachtvoller Schmetterling auf Bruder Rolfs Arm und macht dort eine längere Rast. Dann darf ich das Kreuz tragen - ein tolles Gefühl. Unsere Mittagspause machen wir unter Bäumen auf einem Spielplatz in Velmeden mit anschließendem Bibelkreis.

Weiter geht es bergauf, bis war nach Hausen kommen, ein idyllisch gelegenes Dorf mitten auf dem Meißner, das höchste Dorf Nordhessens. Ich fühle mich angekommen und bin Gott und den Menschen so nah wie noch nie in meinem Leben. Es ist meine erste Pilgerreise und ich fühle mich getragen von dem guten Gefühl in mir. Danke, dass ich hier sein darf!

Tanja Dittmann