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So 16.06.2019 21:18

Communität Koinonia verlässt das Kloster Germerode - Nachfolge gesucht

"Das Kloster Germerode stellt sich neu auf", so hieß es in einer Pressemitteilung zum Anfang diesen Jahres. In der Tat war der Jahresbeginn der Start für einen Neuanfang im Übergang von der "Gesellschaft zur Erhaltung der Klosteranlage e.V." zum neuen Verein "Kloster Germerode e.V.", der mit großen Erwartungen verbunden ist.
So weit, so gut. Doch nach Ostern erklärte die Communität Koinonia in einem persönlichen Gespräch mit dem Vorstand, dass sie die bisherige Arbeit aus personellen Gründen nicht mehr fortsetzen kann und zum 31. Oktober 2019 Germerode verlassen werde.
Traudl Priller, Leiterin der Communität Koinonia, schreibt dazu:
"Im Juni 2010 konnte die Communität Koinonia das neugebaute Konventsgebäude auf dem Gelände des Klosters Germerode beziehen. Wir haben uns sehr gefreut über diese besondere Aufgabe, am historischen Ort in einer heutigen Form an das klösterliche Leben anzuknüpfen.
Nun hat sich durch den Tod unserer Mitschwester Ilse-Marie Hiestermann und den Beginn des Vikariats von Frau Kalbreyer, die Situation der Gemeinschaft im Haus sehr verändert. Wir haben manches versucht, aber schließlich doch die Entscheidung getroffen Germerode zu verlassen. Es ist auch für uns nötig die Kräfte zu konzentrieren.
Leicht ist uns dieser Schritt nicht gefallen. Mit vielen Gästen unseres Hauses und Besuchern der Kirche, mit den Gemeindegliedern in Germerode und manchen Seminarteilnehmern im Tagungshaus verbinden uns reiche Begegnungen, für die wir von Herzen dankbar sind.
Wir freuen uns darauf, beim Abschiedsfest am Samstag, 21. September um 14.30 Uhr in der Klosterkirche vielen noch einmal zu begegnen und gemeinsam Gott zu danken für die Fülle der vergangenen Jahre."

Der Weggang der Communität ist für das Kloster, die Kirchengemeinde und das ganze Dorf Germerode ein großer Verlust. Sie hinterlassen eine Lücke, die vermutlich so schnell nicht zu schließen sein wird. Mit dem Leben und der Arbeit der Communität hat sich Kloster Germerode als geistliches Zentrum entscheidend weiterentwickeln können. Viele Menschen haben durch die Communität Ermutigung, Kraft und Segen für ihren ganz persönlichen Lebensweg empfangen. Dafür sei an dieser Stelle schon einmal ganz herzlich Danke gesagt. Vergelt’s Gott, liebe Schwestern!

Wie wird es weitergehen? Wir alle im Kloster Germerode suchen über verschiedene Kanäle und Kontakte nach einer geistlichen Gemeinschaft, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Arbeit der Communität Koinonia fortsetzt und gegebenenfalls auch andere Akzente setzt. Eine Nachfolge für diese Arbeit zu finden, wird nicht einfach werden. Sie können uns bei der Suche helfen, indem Sie die Information weitergeben und gegebenenfalls Menschen daraufhin ansprechen. Als Kontakt für weitere Informationen und Nachfragen stehe ich gern zur Verfügung: manfred.gerland@ekkw.de, oder Tel. 05654 923888.

Weitere Veränderungen stehen an: Noch in diesem Sommer wird das Pfarr-Ehepaar Schulze Germerode verlassen, um in Stade eine neue Pfarrstelle zu übernehmen. Wer ihnen in Germerode nachfolgen wird, steht noch nicht fest.

Für die Nachfolge in der Pfarrstelle für Mediation und geistliches Leben hat der Bischof unserer Landeskirche Pfarrerin Susanne Böhringer aus Westfalen ernannt. Sie wird ihre Arbeit am 1. Februar 2020 im Kloster beginnen.

Ja, so ist es in der Kirche und im Reich Gottes: nichts ist beständiger als der Wechsel. Dabei erwarten viele in der Kirche genau das Gegenteil, nämlich Tradition und Beständigkeit. Aber da, wo der Heilige Geist lebendig wirkt, ist Veränderung, Dynamik, Neuanfang und Abschied und Trennung vom Bestehenden angesagt.
Und so gilt für den Auftrag und die Zukunft von Kloster Germerode die pfingstliche Botschaft:

"Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth." (Sacharja 4,6b)

Mit pfingstlichen Grüße aus dem Kloster Germerode

Ihr Dr. Manfred Gerland, Vorsitzender

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Di 02.04.2019 14:08

Kloster Germerode hat sich neu aufgestellt

Zu ihrer ersten Versammlung kamen die Mitglieder des Vereins Kloster Germerode e.V. am 1.4.2019 in der Tagungsstätte zusammen. Der Verein und seine Mitglieder übernehmen in der Nachfolge der Klostergesellschaft die Aufgabe, die Tagungsstätte und das Gebäude für die geistliche Gemeinschaft zu erhalten. Den Geist des Klosters, das gemeinschaftliche und das geistliche Leben auf dem Gelände zu fördern, haben sich die Mitglieder auf ihre Fahnen geschrieben.
Die Arbeit des Vereins ist klar geordnet. Für den Betrieb der Tagungsstätte und die Geschäfte des Vereins ist in Zukunft ein dreiköpfiger Vorstand verantwortlich, zu dem neben Pfr. Dr. M. Gerland die Herren W.A. Kalden, R. Siegel und W. Lenz als Bevollmächtigter gehören.
Das Kuratorium des Vereins begleitet, berät und beschließt über die Arbeit. In diesem Gremium sind Viele versammelt, die mit ihrer Arbeit das Leben am Kloster Germerode tragen, von der Gemeinde Meißner und die Vereine über die Koinonia bis hin zur Landeskirche, die durch Pröpstin K. Wienold-Hocke vertreten ist. Sie hat die Mitgliederversammlung geleitet und den Vorsitz für das Kuratorium übernommen.
"Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe" sagt sie. "Ich habe großen Respekt vor dem Erbe der Klostergesellschaft und bin dankbar für Alle, die sich hier einbringen. Pfarrer K.-H. Werner hat in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich neue Strukturen geschaffen und für weitere finanzielle Unterstützung durch die Landeskirche gesorgt. Mir liegt das Kloster sehr am Herzen, mit seiner einzigartigen Ausstrahlung und der Kirche, die mit viel Engagement renoviert wurde. Hier kann man viel Weite und Tiefe erleben: Feste feiern und Gottesdienst halten, zu sich und zu Gott finden, Natur, Kultur und Garten genießen. Mit vereinten Kräften können wir vor Ort das bunte Leben im Kloster erhalten und gestalten."

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Mo 10.04.2017 12:33

Karl-Heinz Werner zum neuen Vorsitzenden der Klostergesellschaft Germerode gewählt

Das Foto zeigt den neu gewählten Vorstand, von links nach rechts: Arnd Brüssler, Dr. Frithard Scholz, Gudrun Kühnemuth, Dr. Martin Arnol, Karl-Heinz Werner und Walter Lenz.Die Klostergesellschaft Germerode hat einen neuen Vorsitzenden. Karl-Heinz Werner, ehemals Diakoniepfarrer in den Kirchenkreisen Eschwege und Witzenhausen, wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung neu in dieses Amt gewählt. Die Klostergesellschaft verfolgt das Ziel, die Klosteranlage Germerode zu erhalten und das ehemalige Prämonstratenserkloster mit geistlichem Leben zu erfüllen. Neben Karl-Heinz Werner wurden Walter Lenz (Germerode), Dr. Frithard Scholz (Hofgeismar), Gudrun Kühnemuth (Frankershausen) und Arnd Brüssler (Röhrda) in den neuen Vorstand gewählt. Dekan Dr. Martin Arnold gehört dem Vorstand kraft seines Amtes als stellvertretender Vorsitzender an.

Karl-Heinz Werner dankte dem bisherigen Vorsitzenden Walter Lenz für seine engagierte Leitungstätigkeit in den letzten sechs Jahren. Unter anderem sei unter seiner tatkräftigen Leitung ein neues Gebäude neben der Toreinfahrt errichtet worden, das Tagungshaus den Brandschutzanforderungen entsprechend umgebaut und ein schönes Klosterfest gefeiert worden. Walter Lenz gehört auch dem neuen Vorstand als Kassenwart an.

Dr. Frithard Scholz stellte Überlegungen zur Zukunft des Klosters Germerode vor. Er erinnerte zunächst an die "unglaubliche Erfolgsgeschichte" der Klostergesellschaft. Die schlechte finanzielle Situation, die rückläufige Mitgliederentwicklung, die Anforderungen an die Geschäftsführung und die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Kloster Germerode machten jedoch Reformen nötig. Er schlug vor, für die Wahrnehmung der Trägeraufgaben eine kirchliche Stiftung zu gründen und die Klostergesellschaft in einen Förderverein umzuwandeln. Erste vielversprechende Gespräche seien darüber bereits mit der Landeskirche geführt worden. Die Mitgliederversammlung unterstützte diese Überlegungen und beauftragte den Vorstand, das Projekt weiter zu konkretisieren.

Do 26.01.2017 11:35

Spende der Landfrauen Germerode an Kirche

Walter Lenz nimmt die Spende der Landfrauen entgegenDie Landfrauen Germerode überreichten am 19.11.2016 ein weiteres Mal eine größere Geldspende an die Kirchengemeinde und an die Klostergesellschaft Germerode. Anlässlich des Klosterfestes wurde aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen ein Überschuss erwirtschaftet. Über jeweils 200 Euro freuten sich Pfarrerin Dorlies Schulze von der Kirchengemeinde Germerode und Walter Lenz, Vorsitzender der Klostergesellschaft Germerode.
"Die Spende wird für die Sanierung der Außentreppe zur Nonnenempore unserer Kirche und für den Brandschutz in der Tagungsstätte des Klosters verwendet", teilte Walter Lenz mit. "Wir freuen uns sehr über diese Spende und danken den Landfrauen Germerode für die geleistete Arbeit anlässlich des Klosterfestes", so Dorlies Schulze und Walter Lenz.
"Nur durch zusätzliche Spenden können wir die anstehenden Baumaßnahmen in Kirche und Tagungsstätte verwirklichen.
Herzlichen Dank!"
Dorlies Schulze und Walter Lenz

Sa 21.01.2017 21:03

Arbeitseinsatz in Germerode zwischen Klosterfreiheit und Klostermauer

Hilfe erhalten hat das Kloster durch viele Freiwillige aus Germerode, die am 10.11.2016 beim Abholzen von Bäumen und Büschen zur Stelle waren. Geholfen hat auch die Gemeinde Meißner; sie stellte Personal, Fahrzeug und Anhänger zur Verfügung.
Einige der Bäume und Sträucher waren zu groß geworden. Bei Sturm oder winterlichem Wetter könnten sie auf die Straße fallen. Um die Gefahrenstelle zu beseitigen, mussten am Hang einige große und kleine Bäume gefällt werden. Die angrenzende Straße musste mehrmals kurzfristig gesperrt werden. Durch ihre Größe waren die gefällten Bäume auf die Straße gefallen. Die vielen Helfer zerkleinerten schnellsten die Bäume, Äste und Sträucher. Anschließend wurden sie auf den bereitgestellten Anhänger verladen. So dauerte die Straßensperrung jeweils nur wenige Minuten.
Mit einem Imbiss und heißem Kaffee wurde der Arbeitseinsatz beendet. Der Vorsitzende der Klostergesellschaft dankte den Helfern: Hans-Otto Franz, Willi Zinngrebe, Horst Ludwig, Heinz Zindel, Eduard Bauhan, Lothar Kistner, Elmar Wickenträger, Gustav Krones, Wolfgang Wieditz, Horst Muschiol und den beiden Mitarbeitern vom Bauhof der Gemeinde Meißner, Marek Kaminski und Thorsten Lack.
Herzlichen Dank! Walter Lenz